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100 Drabbles in 100 Tagen – 47: A Neverending Dream

Hui, jetzt sind wir aber ganz tief im Nineties-Trash angekommen! Aber was soll ich sagen? Dieser Song war titelgebend für meinen allerersten Gehversuch als Romanautorin (irgendwann überarbeite ich dieses Ding, irgendwann …) und hat mir das Handy eingebracht, mit dem ich über 600 Kilometer den Kontakt zu meiner ersten großen Liebe hielt (mit der ich seit nun bald 20 Jahren verheiratet bin). Das Drabble hat mit all dem natürlich überhaupt nichts zu tun, sondern ist wie die meisten der letzten aus einem Prompt einer meiner wundervollen Familienmitglieder entstanden, die ich seit einiger Zeit regelmäßig am Essenstisch einsammele (die Prompts, nicht die Familienmitglieder).

Drabble-Definitionen hab ich ja nun schon eine Menge geschrieben, aber warum nicht noch einmal von vorn? 100 Wörter, 1 Geschichte, 0 Langeweile. Kann man lassen, oder?


„Und das ist Huxlipuco, der unbesiegbare Umpfadibi.“ Strahlend streckte Tim Matti seine Zeichnung hin. Matti lächelte und ließ sich das Fantasiebild erklären. „Das ist sehr schön, Tim, aber möchtest du nicht einmal deine Familie zeichnen? So, wie die anderen Kinder?“
Tims Miene verfinsterte sich. Er schüttelte den Kopf und zeichnete eine dicke, grüne Kugel neben Huxlipuco. „Das ist sein Freund Gobo, der ist noch unbesiegbarerer!“
Kris nahm Matti beiseite und raunte ihr zu: „Hab ihn mal danach gefragt. Er sagte, er zeichne nur Wesen aus seinem Traum, weil die sich nicht streiten und niemals böse auf ihn sind.“
Matti erstarrte.

Bild: Stefan Keller auf Pixabay

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