Persönliches

Gedanken, Zweifel, Erkenntnisse – direkt aus meinem Kopf in deinen. Hier findest du Texte über das Leben, wie ich es erlebe: roh, echt, manchmal messy, oft hoffnungsvoll. Kein Filter, keine Maske. Nur ich.

Mir fehlt der Durchblick – buchstäblich und im übertragenen Sinne

Mir fehlt der Durchblick – buchstäblich und im übertragenen Sinne „Irgendwie seh ich links nicht gescheit“, sagte ich zu meinem Mann. „Dann solltest du das vielleicht mal abchecken lassen“, erwiderte er. Wer im ländlichen Niederbayern (keine Ahnung, ob das anderswo in Deutschland anders ist) einen Augenarzttermin will, der kann sich schon mal auf sechs Monate […]

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Von verpassten S-Bahnen und fiesen Mitschülerinnen – wo Autor*innen ihre Inspiration finden

Von verpassten S-Bahnen und fiesen Mitschülerinnen – wo Autor*innen ihre Inspiration finden Es war ein lauer Junitag, Schulausflug in der zehnten Klasse. Wir hatten gerade das Museum für Verkehr und Technik wieder verlassen, einen Ort, der in der damals ca. 16-jährigen Bess bei jedem Besuch Dutzende Ideen für Szenen und Geschichten entstehen ließ, und sie

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Mein Self-Insert-Charakter in Seelenschulden ist nicht, wer du vielleicht denkst

Mein Self-Insert-Charakter in Seelenschulden ist nicht, wer du vielleicht denkst Self-Insert? Was soll das denn jetzt wieder sein? Alle, die schreiben, kennen diese Frage: „Und wer bist du in der Geschichte?“Manchmal kommt sie von wohlmeinenden Freund*innen, manchmal von neugierigen Leser*innen – und manchmal von Leuten, die ganz genau zu wissen glauben, dass man sich doch

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Rezensionen – oder: Wie man Indie-Autor*innen aus Versehen das Genick bricht

Rezensionen – oder: Wie man Indie-Autor*innen aus Versehen das Genick bricht Kurzer Hinweis vorneweg: Dieser Beitrag richtet sich an alle, die Wenn diese beiden Punkte nicht auf dich zutreffen, kannst du diesen Beitrag getrost ignorieren. Alles klar? Dann lass uns loslegen. Drei Sterne. Klingt harmlos, oder? Ein bisschen so wie: „War okay. Nicht mein Lieblingsbuch,

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Du hättest viel mehr Follower, wenn du so tun würdest, als bräuchtest du nur zehn

Du hättest viel mehr Follower, wenn du so tun würdest, als bräuchtest du nur zehn Inspiriert von einem Beitrag von Josh Spector. Seit etwa 9 Monaten habe ich so gut wie gar nichts mehr auf Social Media gepostet. Einzige Ausnahme: Ich habe meine Videos zu YouTube migriert, mit dem festen Plan, da künftig weit mehr

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Das Problem mit Zingers – Gastbeitrag von Randy Ingermanson

Randy Ingermanson, a.k.a. The Snowflake Guy, hat einen großartigen Blog und weil er außerdem ein feiner Mensch ist, darf man seine Beiträge verbreiten und in diesem Fall sogar übersetzen. Ich hatte mir schon öfter überlegt, einige der besten Beiträge von Randy auf meinem Blog auf Deutsch zu veröffentlichen, weil sie so unglaublich viel Substanz haben,

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Fertig ist besser als perfekt

Heute möchte ich eine Lanze für Mediokrates brechen. Nachdem ich das letzte Jahr überwiegend mit einer Weiterbildung beschäftigt gewesen war, die mehr oder weniger meine gesamte Schreibzeit gefressen hatte, war es ein Genuss, im gerade vergangenen August den Rohentwurf eines neuen Romanprojekts (Arbeitstitel: „Seelendiebe“) zu schreiben. 67.000 Wörter sind es am Ende geworden, was eine

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Die Vergänglichkeit des Seins – in Gestalt eines Käsekuchens

Zwanzig Jahre lang gab es unter der Domain kaesekuchen.de eine umfangreiche Sammlung an verschiedensten Käsekuchenrezepten. Eines davon trug den schönen Titel: Noch’n Gedicht: Omi Gertrud’s Käsekuchen mit Grieß und versprach im Untertitel: Gelingt immer. Dieser Untertitel war es, der mich gemeinsam mit dem Heinz-Erhardt-Zitat dazu veranlasste, das Rezept auszuprobieren und was soll ich sagen –

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Bergauf und gegen den Strom – sei ein Lachs!

In der Oberschule lernte ich einen Jungen kennen, der für sich in Anspruch nahm, grundsätzlich dagegen zu sein. Er liebäugelte mit dem Gedanken, sich ein Schild zu basteln, auf dem „dagegen“ steht, um es bei allen Gelegenheiten im Klassenzimmer hochzuhalten. Außerdem trug er als bekennender Goth mit langem Haar ausschließlich schwarz und strebte als Mitglied

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Meine satanische Ferse tut weh

Ich erinnere mich noch sehr gut an den indignierten Gesichtsausdruck von Vito C., als ich ihm mein abgerissenes Konzert-Ticket zum Signieren reichte, damals 200X in Deggendorf, als er sich vermutlich sowieso schon fragte, warum eine leidlich angesehene, fränkische Fun-Metal-Band überhaupt in einem niederbayerischen Kaff gastieren musste. Aber er hat das Ticket unterschrieben, so wie Hannes

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Meine Mission

Neulich fragte ich mich: Schreibst du für den Markt oder schreibst du für dich?Berechtigt, wie ich meine, entschied die Antwort doch darüber, wohin mein Weg mit führt.Es dauerte eine Weile, bis ich sie fand, doch berührte sie mich: Weder für den Markt noch für mich schreibe ich. Ich schreibe für Gene, für Bella, für Jamy,

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„70% reichen ihr Manuskript nie ein“

Ich bewege mich viel im englischsprachigen Raum, wie wahrscheinlich die meisten internetaffinen Millenials, weshalb auch viele der Menschen, denen ich gerne zuhöre, Amerikaner:innen sind. Einer davon ist James L. Rubart von der Rubart Writing Academy, dessen Newsletter ich nur wärmstens empfehlen kann. „Schicken Sie mir das, dann gehe ich damit persönlich zu unserem Verlagschef.“ In

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„Freunde sind wie Bohnen, sie sprechen hinten.“

So stand es vor vielen Jahren mal in einem Glückskeks, den Alex in unserem bevorzugten China-Restaurant geschenkt bekommen hatte. Bis heute ist uns diese mysteriöse Botschaft im Gedächtnis geblieben, denn was uns der Texter damit sagen wollte, hat sich uns nie erschlossen. … Nachdem dieser Artikel irgendwie der beliebteste auf diesem Blog ist und der

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